Landesgartenschaugelände teilweise eingezäunt 23.08.2026

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1700 Meter Bauzaun in der Warteschleife - so wird das Gelände eingezäunt

Für die Landesgartenschau werden temporär etwa 1700 Meter Zaun und dauerhaft etwa 950 Meter Zaun gestellt. Die ersten Meter sind bereits entlang der Bahnhofstraße zu sehen.

In der Bahnhofstraße stehen sie bereits: die ersten Meter Wildschutzzaun am Rand des Landesgartenschaugeländes. Sukzessive werde dieser Zaun wachsen, erklären Landesgartenschaugeschäftsführerin Ines Gaehn und Miriam Ruess, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Schau, auf Nachfrage.

Zäune zur Bahn hin bleiben

Es werden temporär etwa 1700 Meter Zaun und dauerhaft etwa 950 Meter Zaun für das Gelände mit 200 000 Quadratmetern Fläche gestellt. „Es gibt aber zwei Arten von Zäunen“, erklärt Gaehn. Das sind zum einen die Wildschutzzäune, die bei anderen Landesgartenschauen auch verbaut werden, und die dauerhaften Zäune zum Bahngelände hin, die bleiben werden. Diese werden von der Bahn dauerhaft aus Sicherheitsgründen gefordert.

Zäune werden hinterher verkauft

Die Wildschutzzäune werden nach der Schau wieder abgebaut, und: Sie werden an interessierte Bürger verkauft. „Wir haben von Baiersbronn erfahren, dass die Zäune sehr begehrt sind“, informiert Miriam Ruess.

Dass bereits so früh mit der Einzäunung des Geländes begonnen werde, das habe zwei Gründe. Zum einen sprechen wirtschaftliche Gründe dafür, das Gelände erst 2028 freizugeben. Dadurch können die erforderlichen Bau-maßnahmen effizienter umgesetzt und die vorhandenen Mittel bestmöglich eingesetzt werden. Der zweite Punkt ist die Sicherheit. „Wir haben beobachtet, dass immer wieder interessierte Bürger auf eigene Faust durch das Gelände gehen“, sagt Ines Gaehn. Das sei nicht ungefährlich. Deswegen müsse man hier durch die Zäune die Baustellen sichern. Rottweil benötige im Vergleich zu anderen Schauen aber wenig Zaun. Die Topografie komme der Stadt hier sehr entgegen.

Auch Hochturm wird eingezäunt

Auch der Bereich des Hochturms – dort entsteht die neue Kugelbahnanlage – und der Bereich des Bockshofs wird eingezäunt. „Wir benötigen den Zaun auch wegen der Eingänge“, erklärt Ines Gaehn. Und von denen wird es wohl einige geben. Zehn bis 13 sind im Moment in der Diskussion. Das sind überdurchschnittlich viele, aber das könnte auch den Vorteil haben, dass Besucherströme entzerrt werden.

„Wir werden aber erst in 2028 sicher wissen, wie sicher der Besucher sich verhält, und eventuell auch nochmal nachbessern müssen, wenn wir eröffnet haben“, kündigt die Geschäftsführerin an.

Wo ist der Haupteingang der LGS?

Sie werde auch immer nach „dem“ Haupteingang gefragt. Ob es den geben wird, sei ebenfalls noch offen, denn es komme immer drauf an, aus welcher Richtung die Besucher kämen. Die beiden Städtischen Parkhäuser und das Berner Feld werden als offizielle LGS-Parkmöglichkeiten ausgewiesen. Und das sind ganz unterschiedliche Richtungen, aus denen die Besucher dann auf das Gelände kommen können.

Die vielen Eingänge sollen zudem ermöglichen, dass die Besucher unterschiedliche Möglichkeiten haben, in die Innenstadt zu gelangen. „Die Innenstadt und der Dialog mit der Innenstadt liegt uns sehr am Herzen“, betont Miriam Ruess. Die Besucher haben durchaus die Möglichkeit, das Gelände zwischendurch auch zu verlassen, um in die Innenstadt zu gehen, oder wiederum andere LGS-Bereiche aufzusuchen. „Es ist ja gar nicht alles zusammenhängend, man muss ja sogar aus dem Kerngelände raus, wenn man an den Bockshof oder an den Hochturm möchte“, erklärt Ines Gaehn.

Copyright Bilder: H. Zimmermann  Quelle Text: Schwarzwälder Bote Online 16.08.2026