Nach der Vorstellung des Kostenplanes durch das Architekturbüro KTL und einer Überprüfung der vorliegenden Zuschusszusagen sprach sich der Rottweiler Gemeinderat am 7. Mai 2008 mehrheitlich für die Baufreigabe aus: die Sanierung des ehemaligen Kapuzinerklosters kann damit beginnen. Auf 6,7 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten des als Mehrgenerationenhaus geplanten Gebäudes. 4,4 Millionen Euro sollen über Zuschüsse finanziert werden. 2 Millionen Euro steuert die Stadt, 300.000 Euro die "Bürgerinitiative zur Rettung des Kapuziners" bei.

Mit Hilfe des Landessanierungsprogramms des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministeriums, der Landesstiftung Baden-Württemberg, des Regierungspräsidiums Freiburg und weiterer Zuschussgeber geht damit eine jahrzehntelange Diskussion um den denkmalgeschützten Bau in der Rottweiler Neutorstraße ihrem Ende entgegen. Die vom Gemeinderat bereits verabschiedeten baulichen Entwürfe kommen der Forderung der Denkmalpflege nach, die alten Strukturen des Klosters wieder sichtbar zu machen und mit modernen Elementen sinnvoll zu verbinden.

Grundsätzlich in Frage gestellt wird die Sanierung des Kapuziners weiterhin von Gerhard Aden (FDP) und Dieter Albrecht (FWV), beide sind der Meinung, die Stadt könne sich die Sanierung nicht leisten, schon wegen der hohen jährlichen Betiebskosten.

Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008
Der Kapuziner am 12. Mai 2008