Geldverschwendung am Omsdorfer Hang

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Die Stadt Rottweil kauft die beiden Häuser Omsdorfer Hang 13 ud 18, um sie dann gleich abbrechen zu lassen. Als Unterkunft für Obdachlose hatte die Stadt im Jahr 1992 die Häuser langfristig für 20 Jahre angemietet, doch seit einigen Jahren stehen die Gebäude nun schon leer. Jeden Monat überweist die Stadt an den Besitzer der Häuser 9.600 Euro an Miete. Zwar sind die Mietkosten zu einem großen Teil durch eine Abfindung des Bundes gedeckt, dennoch sind die Zahlungen "ärgerlich", so Pressesprecher Tobias Hermann. Die Häuser sind zudem noch durch Schimmel befallen, der eine zusätzliche Sanierung notwendig machen würde, falls die Häuser weiter genutzt werden sollten.

Der Rottweiler Gemeinderat hat in einer nicht öffentlichen Sitzung dem Kauf der Häuser zugestimmt, die Kaufsumme wird nicht genannt, angeblich wegen der gebotenen Vertraulichkeit zwischen den Vertragspartnern, Gerüchte sprechen aber von einem Kaufpreis in Höhe von rund 500.000 Euro - der Besitzer der Häuser ("Investor") scheint nach den jahrelangen Mieteinnahmen noch einen guten zusätzlichen Gewinn eingefahren zu haben!

Die ganze Geheimnistuerei um die beiden Asylunterkünfte durch die Stadt und den Gemeinderat läßt den Verdacht aufkommen, dass schwere Fehler begangen wurden, die nicht an die Öffentlichkeit kommen sollten. Im Jahr 1992 dachte man bestimmt, man hätte durch das Erstellen der Unterkünfte durch einen Privatinvestor ein gutes Geschäft gemacht und Kosten gespart. Das teuere Ende für die Stadt Rottweil kommt jetzt.

Omsdorfer Hang 13 am 7. August 2010
Omsdorfer Hang 13 am 7. August 2010
Omsdorfer Hang 18 am 7. August 2010