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<span class="fliesstext">Liebe Kinder im Sprenger-Ort, zunächst einmal vielen Dank für Euren Brief!<br />
 
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Aktuelle Version vom 4. April 2019, 19:21 Uhr

Liebe Kinder im Sprenger-Ort, zunächst einmal vielen Dank für Euren Brief!

Es hat natürlich niemand daran gedacht, Euch in irgendeiner Weise zu „vertreiben“. Solche öffentlichen Plätze wie der Platz vor dem Armleder-Haus mit dem kleinen Brunnen sind für alle Bewohner, ob groß oder klein, da. Die Stadt hat diesen Brunnen sicher nicht nur für Kinder und auch nicht nur für Erwachsene aufgestellt.

Nun hat sich an der Ecke gegenüber „Eurem“ Brunnen ein kleines Café eingerichtet, das wir nicht verhindern können und auch nicht verhindern wollen, weil solche Cafés zur Belebung gerade auch der Seitengassen beitragen. Wir sind der Meinung, dass es möglich sein müsste, ein friedliches Nebeneinander zu praktizieren und haben deshalb probeweise für einen Zeitraum von ca. 5 Wochen dem Café-Betreiber das Aufstellen von Außentischen und Stühlen auch am Brunnen widerruflich gestattet. Dann haben sich aber ganz offensichtlich die Erwachsenen eingeschaltet und es entstand eine sehr ungute Stimmung.

Wir von der Stadt haben versucht, einen Ausgleich dadurch zu finden, dass der erste Antrag des Café-Betreibers, die Parkplätze vor seinem Café mit einer Terrasse und mit Bestuhlung zu versehen, abgelehnt wurde, um nicht eine Außenbewirtschaftung in größerem Stil zuzulassen und um nicht Parkplätze für die Autos Eurer Eltern wegfallen zu lassen. Zum andern ist klar: auch der Café-Betreiber darf Euch nicht vertreiben, sondern Ihr habt ein Recht darauf, dort zu sein. Dass Ihr dann aber alles mit Malkreide verschmiert, finde ich nicht sehr schön.

Ich bin der Auffassung, dass mit einem bisschen guten Willen sowohl Ihr im Sommer an diesem Platz spielen könnt als auch der Café-Betreiber Gäste bewirten kann. Zunächst einmal wird der Andrang nicht so groß sein, dass immer alle Tische belegt werden müssen (der Tisch am Brunnen wird ohnehin entfernt); zum anderen hat das Café am Samstag nachmittags und am Sonntag geschlossen. Wenn Ihr im Winter dort Schneeburgen o.ä. bauen wollt, ist die Außenbewirtschaftung des Cafés ja sowieso kein Thema mehr. Ich schlage Euch also vor, dass wir gemeinsam die nächsten Wochen einmal sehen, ob und wie es funktioniert. Ihr dürft dann gern einmal zu mir ins Rathaus kommen und mir berichten.

Inzwischen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Euer Oberbürgermeister Thomas J. Engeser