Rottweil und die Eisenbahn/ehemalige Bahntrasse der Heubergbahn: Unterschied zwischen den Versionen

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An der Strecke gab es drei Viadukte, das Schweinebrunnen Viadukt 52 m (Bild Nr.3-10), das Setzeviadukt 50 m (Bild Nr. 11-15) und das Wettebachvaidukt 300 m (Bild Nr. 16-32), sowie den Autunnel 126 m (Bild 33-40)
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Mein Großvater war Lokführer und ist eine Zeitlang auf dieser Strecke gefahren, wobei das Lokpersonal, wenn es den letzten Abendzug bergwärts hatte, in Reichenbach übernachtet musste, zurück ging es dann mit dem Frühzug. Das Lokpersonal, sowie die eingesetzten Loks gehörte zum BW Rottweil, zum Einsatz kamen die T3, von 1928-1955 die T5 (75er) ab 1956 der Schienenbus VT96, ab 1964 die Baureihe 64er und bei Güterzügen sogar die Baureihe 50er mit Kabinentender.
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Diese Strecke wäre doch heute auch für die EFZ eine wunderschöne Hausstrecke gewesen, aber leider wie Rottweil – Schömberg alles abgebaut.
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Zwischen Spaichingen und Gosheim kann man heutzutage mit Rad oder zu Fuß auf der Strecke wunderschöne Radfahrten/Spaziergänge machen, besonders im Herbst bei entsprechender Laubverfärbung der Alb.
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Die Aufnahmen wurden von R. Kleinfeld Anfang Januar 2020 gefertigt. Copyright der Bilder: Ralf Kleinfeld
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Aktuelle Version vom 16. Januar 2020, 14:26 Uhr

Heuberg1.jpg

Die Heubergbahn war zwischen 1928 und 1966 eine 17,9 Kilometer lange normalspurige Eisenbahnstrecke die von Spaichingen über fünf Bahnhöfe und einen Haltepunkt (Spaichingen- Nord) nach Reichenbach Heuberg führte. Ursprünglich war die Ausführung als Schmalspurbahn geplant, die über Reichenbach hinaus nach Egesheim und Nusplingen führen sollte. Die Heubergbahn hatte große Bedeutung bei der Erschließung und Industrialisierung der Heuberggemeinden. (Quelle Wikipedia)

An der Strecke gab es drei Viadukte, das Schweinebrunnen Viadukt 52 m (Bild Nr.3-10), das Setzeviadukt 50 m (Bild Nr. 11-15) und das Wettebachvaidukt 300 m (Bild Nr. 16-32), sowie den Autunnel 126 m (Bild 33-40)

Mein Großvater war Lokführer und ist eine Zeitlang auf dieser Strecke gefahren, wobei das Lokpersonal, wenn es den letzten Abendzug bergwärts hatte, in Reichenbach übernachtet musste, zurück ging es dann mit dem Frühzug. Das Lokpersonal, sowie die eingesetzten Loks gehörte zum BW Rottweil, zum Einsatz kamen die T3, von 1928-1955 die T5 (75er) ab 1956 der Schienenbus VT96, ab 1964 die Baureihe 64er und bei Güterzügen sogar die Baureihe 50er mit Kabinentender.

Diese Strecke wäre doch heute auch für die EFZ eine wunderschöne Hausstrecke gewesen, aber leider wie Rottweil – Schömberg alles abgebaut.

Zwischen Spaichingen und Gosheim kann man heutzutage mit Rad oder zu Fuß auf der Strecke wunderschöne Radfahrten/Spaziergänge machen, besonders im Herbst bei entsprechender Laubverfärbung der Alb.

Die Aufnahmen wurden von R. Kleinfeld Anfang Januar 2020 gefertigt. Copyright der Bilder: Ralf Kleinfeld

Heinz Zimmermann