Ansichten/Goellsdorf/Abriss- und Neubau der Primbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

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</gallery>Die Primbrücke, die Göllsdorf mit Rottweil verbindet, trägt seit dem Jahr 1891 die Hauptlast des Göllsdorfer Verkehrs. Für den Begegnungsverkehr ist das Bauwerk zu eng und für Fußgänger, durch den schmalen Gehweg, fast schon beängstigend. Wie auch die Risse im Unterbau, die das betagte Alter sichtbar machen.Die Verkehrsbelastung steigt ebenso wie die Nutzung durch Fußgänger, da der Weg zur Ringzughaltestelle über die Brücke führt. Seit Jahren fordert der Ortschaftsrat vehement den Bau einer neuen Brücke. Und nun wird sie kommen. Mitte Februar beginnen die Maßnahmen mit dem Abbau der alten und dem Bau einer neuen Brücke. Insgesamt 1,5 Millionen Euro soll die Maßnahme kosten. Abzüglich der Zuschüsse aus dem Brückenfond übernimmt der Kreis 840.000 Euro und die Stadt Rottweil für verbesserte Gehwege 160.000 Euro.Was die Freude trübt, ist die über sieben Monate fehlende Brückenverbindung zwischen Rottweil und Göllsdorf. Was bleibt, ist nicht mehr als ein Provisorium. Es als innerörtliche Umleitung anzubieten, ist für viele mutig. Rad-Gehwege und Anliegerstraßen werden zu Einbahnstraßen, auf einem Brückchen (Schelmenbrücke) soll eine Ampel für die einspurige Überquerung sorgen und zwei weitere Ampeln für geordnete Verhältnisse. Dennoch lassen sich die Behörden darauf ein, um die Göllsdorfer vor der langen Umleitung über Wellendingen zu bewahren.Bis zur Saukirbe, Anfang Oktober, soll die Maßnahme fertig gestellt sein. Könne der Zeitplan nicht eingehalten werden, würde die Brücke während der Saukirbe für Fußgänger geöffnet.
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</gallery>Die Primbrücke, die Göllsdorf mit Rottweil verbindet, trägt seit dem Jahr 1891 die Hauptlast des Göllsdorfer Verkehrs. Für den Begegnungsverkehr ist das Bauwerk zu eng und für Fußgänger, durch den schmalen Gehweg, fast schon beängstigend. Wie auch die Risse im Unterbau, die das betagte Alter sichtbar machen.Die Verkehrsbelastung steigt ebenso wie die Nutzung durch Fußgänger, da der Weg zur Ringzughaltestelle über die Brücke führt. Seit Jahren fordert der Ortschaftsrat vehement den Bau einer neuen Brücke. Und nun wird sie kommen. Mitte Februar beginnen die Maßnahmen mit dem Abbau der alten und dem Bau einer neuen Brücke. Insgesamt 1,5 Millionen Euro soll die Maßnahme kosten. Abzüglich der Zuschüsse aus dem Brückenfond übernimmt der Kreis 840.000 Euro und die Stadt Rottweil für verbesserte Gehwege 160.000 Euro.Was die Freude trübt, ist die über sieben Monate fehlende Brückenverbindung zwischen Rottweil und Göllsdorf. Was bleibt, ist nicht mehr als ein Provisorium. Es als innerörtliche Umleitung anzubieten, ist für viele mutig. Rad-Gehwege und Anliegerstraßen werden zu Einbahnstraßen, auf einem Brückchen (Schelmenbrücke) soll eine Ampel für die einspurige Überquerung sorgen und zwei weitere Ampeln für geordnete Verhältnisse. Dennoch lassen sich die Behörden darauf ein, um die Göllsdorfer vor der langen Umleitung über Wellendingen zu bewahren.Bis zur Saukirbe, Anfang Oktober, soll die Maßnahme fertig gestellt sein. Könne der Zeitplan nicht eingehalten werden, würde die Brücke während der Saukirbe für Fußgänger geöffnet. Die ersten Aufnahmen wurden von W. Schwenk vom 09.02.-19.03.2020 gefertigt.
  
 
Quelle: Schwarzwälder Bote Online 22.01.2020. Copyright: W. Schwenk
 
Quelle: Schwarzwälder Bote Online 22.01.2020. Copyright: W. Schwenk

Version vom 26. März 2020, 18:55 Uhr

Brücke Göllsdorf2.jpg

Die Primbrücke, die Göllsdorf mit Rottweil verbindet, trägt seit dem Jahr 1891 die Hauptlast des Göllsdorfer Verkehrs. Für den Begegnungsverkehr ist das Bauwerk zu eng und für Fußgänger, durch den schmalen Gehweg, fast schon beängstigend. Wie auch die Risse im Unterbau, die das betagte Alter sichtbar machen.Die Verkehrsbelastung steigt ebenso wie die Nutzung durch Fußgänger, da der Weg zur Ringzughaltestelle über die Brücke führt. Seit Jahren fordert der Ortschaftsrat vehement den Bau einer neuen Brücke. Und nun wird sie kommen. Mitte Februar beginnen die Maßnahmen mit dem Abbau der alten und dem Bau einer neuen Brücke. Insgesamt 1,5 Millionen Euro soll die Maßnahme kosten. Abzüglich der Zuschüsse aus dem Brückenfond übernimmt der Kreis 840.000 Euro und die Stadt Rottweil für verbesserte Gehwege 160.000 Euro.Was die Freude trübt, ist die über sieben Monate fehlende Brückenverbindung zwischen Rottweil und Göllsdorf. Was bleibt, ist nicht mehr als ein Provisorium. Es als innerörtliche Umleitung anzubieten, ist für viele mutig. Rad-Gehwege und Anliegerstraßen werden zu Einbahnstraßen, auf einem Brückchen (Schelmenbrücke) soll eine Ampel für die einspurige Überquerung sorgen und zwei weitere Ampeln für geordnete Verhältnisse. Dennoch lassen sich die Behörden darauf ein, um die Göllsdorfer vor der langen Umleitung über Wellendingen zu bewahren.Bis zur Saukirbe, Anfang Oktober, soll die Maßnahme fertig gestellt sein. Könne der Zeitplan nicht eingehalten werden, würde die Brücke während der Saukirbe für Fußgänger geöffnet. Die ersten Aufnahmen wurden von W. Schwenk vom 09.02.-19.03.2020 gefertigt.

Quelle: Schwarzwälder Bote Online 22.01.2020. Copyright: W. Schwenk